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  • Die "Jungen Gaukler" zu Friesenhausen

    Spielen! Begeistern! Reifen. –
    Die „Jungen Gaukler“ zu Friesenhausen

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    Das Thema ist „Schauspiel“, aber die Begeisterung ist echt.

    Doris Hofmann hat zum Gespräch über die Nachwuchsgruppe der „Fahrenden Gaukler Friesenhausen“, die „Jungen Gaukler“, eingeladen. Die junge Theatergruppe hat sich im Jubiläumsjahr 2016 mit ihrem Stück „Ein Pfarrer lügt doch nicht“ erneut in die Herzen des Publikums gespielt.

    Wir reden über die Anfänge. Selbst Mitglied der „Fahrenden Gaukler“, suchte sich Doris Hofmann vor zwei Jahrzehnten erstmals junge Leute und begann, den Nachwuchs an die Welt des Theaters heran zu führen. Die eigenen Sprösslinge waren dabei, daneben unzählige Friesenhäuser und Rottensteiner Kinder und Jugendliche. Nach einigen Jahren wechselten, zumeist ausbildungsbedingt, die Besetzungen. Die Gruppe als solche blieb jung. Klick zur Vergrößerung

    Nun hat Doris Hofmann seit einiger Zeit ein Ensemble geformt, das nach seiner Einstandszeit und einer kurzen Pause auch künftig im Kern beisammen bleiben will. Es sind junge Leute Anfang der Zwanziger, im größeren Kreis fünfzehn, im engeren bis zu acht an der Zahl. Im September wird erkundet, wer für das kommende Spielprogramm zur Verfügung steht. Dann beginnt die Suche nach einem Stück. Welches, das entscheidet Doris Hofmann nach einer Leseprobe, in der die Meinungen der jungen Leute gesammelt werden. Ihre Welt sind die Bauern- und Krimikomödien. Es trifft sich gut, dass sich das auch mit dem Geschmack der jungen Schauspieler, vor allem aber auch mit dem des Friesenhäuser Publikums deckt. Und die – zugegebenermaßen provokative – Frage nach etwas Dramatik im Programm? Da schüttelt sie den Kopf. „Das würde hier nicht funktionieren, und das wäre auch nicht ich“.

    Was treibt sie an? Es sei die Arbeit mit den jungen Leuten, die man auf ihrem schauspielerischen, aber auch persönlichen Lebensweg durch Theater im besten Sinne formen könne, sagt Doris Hofmann. Sie berichtet von Jugendlichen, die anfangs keine Vorstellung von den Bewegungsmöglichkeiten auf der Bühne hatten, von Mädchen, die, mit leiser Stimme und kaum mit sich selbst im Reinen, das Theaterspiel nutzen konnten, um auch persönlich heran zu reifen.

    Klick zur VergrößerungBis es so weit ist, braucht es allerdings nicht nur Spaß, sondern auch viel Arbeit, etwa Stimmproben zur Erkundung und Stärkung der eigenen Bühnenpräsenz. So manches Mal, erzählt Doris Hofmann, spiele sie selbst die eine oder andere Szene vor, um eine Vorstellung dafür zu entwickeln, wie die Rolle am Ende gestaltet werden könnte. Die Authentizität und das schauspielerische Selbstbewusstsein der jungen Leute zu stärken, sei das Wichtigste. Man spürt echtes Engagement bei ihr, wenn sie die kleinen Frustrationen mühsamer Detailarbeit, aber auch die Glücksmomente beschreibt, die auch nur kleine Fortschritte der jungen Schauspieler bei ihr auslösen.

    Ungeheuer wichtig ist es Doris Hofmann, die Arbeit von Christine Lutz hervorzuheben. „Die Christine mit ihrer ruhigen Art“, sagt sie, „die ist so etwas wie die Mutter der Gruppe und gleichzeitig das Mädchen für alles“. Sie kümmere sich darum, dass die Schauspieler zur rechten Zeit die richtigen Kostüme tragen, dass die Requisiten auf der Bühne seien, spreche auch mal eine Stimme aus dem „Off“, sorge überhaupt für alles und jeden und verbreite Wärme und gute Stimmung in der Gruppe. „Ohne die Christine wäre ich verloren“, sagt Doris Hofmann.

    Klick zur VergrößerungUnd die „Alten“? Sie stehen den „Jungen Gauklern“ aufgeschlossen gegenüber, sitzen bei deren Auftritten im Publikum und spenden viel Applaus. Einen Masterplan zur Vereinigung der Ensembles oder zu einer Stabübergabe gibt es nicht. Vorerst spielen alle mit Hingabe und Begeisterung und nach Maßgabe ihrer Möglichkeiten mit- und nebeneinander. Das straffe Programm eines ganzen Vierteljahres, das die „Fahrenden Gaukler“ jedes Jahr ihrer Theatersaison opfern, können die Jugendlichen, die oft neben Schule und Ausbildung noch andere Hobbys pflegen und sich in verschiedenen Ensembles oder Vereinen engagieren, bislang nicht durchhalten.

    Die neue Saison wird demnächst in Vorbereitung gehen. Was genau, wann genau, wie genau, steht noch nicht fest. Aber Doris Hofmann sagt, dass die jungen Leute nach dem erfolgreichen Jubiläumsjahr noch mehr Blut geleckt haben. Man darf also mit Spannung erwarten, was die „Jungen Gaukler“ als nächstes vorhaben, und ihnen wünschen, dass sie sich auch in diesem Jahr bis zum abschließenden Treffen bei Pizza und Videomitschnitt im Sportheim wieder schauspielerisch austoben, verwirklichen und weiterentwickeln.

    Yvonne Bruckauf

     

  • Die Fahrenden Gaukler übergeben ihr Spendensparschwein
  • Teilbürgerversammlungen 2017
  • Neubürgerempfang 2017
  • Ein Loblied auf den Genuss
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