BÜRGERVERSAMMLUNG 2007

Die Tatsache, dass der Bürgermeister in diesem Jahr wieder zu den Bürgerversammlungen einlädt, spricht für einen guten, sinnvollen Grund:

Denn unseren BürgerInnen und Bürgern soll Gelegenheit gegeben werden, sich über anstehende und zurückliegende Aufgaben zu informieren. Gleichzeitig sind Sie dazu aufgerufen, sich zu diversen bzw. künftigen Projekten zu äußern. Sie sollten auf Entwicklungen aufmerksam machen, die Ihnen am Herzen liegen und deshalb von uns allen angepackt werden sollten.

Es soll auch niemand mit konstruktiver Kritik sparen, wo diese de facto angebracht ist. Sinnvoller Weise dürfen Gemeinderat und Bürger nicht aneinander vorbei agieren; auch wenn dies in seltenen Fällen stattfinden kann und wird, was allerdings aber absolute Ausnahme bleiben soll und muss!

Unsere Gemeinde ist und bleibt ein lebendiges Gemeinwesen, wenn wir alle unseren Beitrag dazu leisten. In einem kurzen Vorspann werde ich auf die Situation der Gemeinde im Landkreis eingehen, welcher nach dem Motto verfährt: ?Den Letzten beißen die Hunde?; was gleichzeitig für Bund und Land in schadhafter Weise gilt! Hierbei hängen wir gewissermaßen bildlich als letztes Glied an einer Kette, welches die Belastung von oben nach unten wohlwissend besonders stark abbekommt.

Natürlich kann man sich mit Leistungen rühmen, die letztendlich aber leider zu Lasten des ländlichen Raumes gehen!

Anhand der folgenden Präsentation werde ich die aktuelle Situation unserer Gemeinde darstellen und mit übersichtlichen Folien Ihnen einen Einblick in die Entwicklung unserer Bevölkerung und die Finanzlage geben sowie den Stand über abgeschlossene und zukünftige Maßnahmen erläutern.

Ich bedanke mich bereits jetzt bei all den tüchtigen Helfern in der Gemeinde, die mit Fleiß und Verantwortungsbewusstsein viele gemeindliche Aufgaben und Arbeiten erledigen, die manchmal leider von nur wenigen wahrgenommen werden.

Außerdem möchte ich mich auch an dieser Stelle bei unseren Vereinen und Organisationen für die vielfältigen Aktivitäten zum Wohle und der Erhaltung der Lebensqualität unserer Gemeinde recht herzlich bedanken.

Berücksichtigen wir nichts desto trotz bei all unserem Tun stets die Verantwortung gegenüber der nächsten Generation, quasi unserer Zukunft!

Nebenbei bemerkt: ist die Darstellung eines positiven Finanzausgleiches (Gewerbesteuereinnahmen) nur zu Ungunsten vieler Gemeinden und leider nur Augenwischerei auf sehr hohen Niveau!

In diesem Sinne lassen Sie uns bitte alle an die Gestaltung unserer gemeinsamen Zukunft in der Gemeinde herangehen!

Mit freundlichen Grüßen

MÖHRING
1. Bürgermeister